Treue Mitglieder bei Generalversammlung geehrt – Lob für die gute Jugendarbeit
Seine Generalversammlung hielt der Schützenverein Meßnerschlag im Gasthaus Flickenhammer.
Zu Beginn wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht, insbesondere des im Januar verstorbenen ehemaligen 2. Schützenmeisters Josef Anetzberger, der eine tiefe Lücke im Verein hinterließ.
Der Mitgliederstand der Schützen beträgt derzeit genau 100. Besonders erfreulich – davon befinden sich in der Schülerklasse zwei Mitglieder, in der Jugendklasse drei und in der Juniorenklasse 17 Nachwuchsschützen.

Schützen machen beim Dultumzug wieder mit
In seinem Jahresbericht verwies Auer auf die zahlreichen Termine und Veranstaltungen, an denen sich der SV Meßnerschlag beteiligt hatte. Mit dem Standeröffnungsschießen zum neu renovierten Schützenheim war man ins vergangene Jahr gestartet. Auch der beliebte Kameradschaftsabend mit vorhergehender Messe zusammen mit der Feuerwehr Meßnerschlag fand wieder regen Anklang. Beim Trachtenzug der Passauer Maidult beteiligten sich 33 Mitglieder und auch heuer ist die Vorfreude auf diese prächtige Veranstaltung wieder groß.
Besonders hervorzuheben war das Sommernachtsfest der Schützen im liebevoll dekorierten Stadl auf dem Denk-Hof. Ein großer Erfolg und Zuschauermagnet war das Bubble-Soccer-Turnier, das hier zum ersten Mal stattfand. Der „Sonntag mit Blasmusik“ wurde mit der Blaskapelle Sonnen gestaltet. Bei herrlichem Sommerwetter fand dieser musikalische Leckerbissen regen Anklang. Hierbei bedankte sich der Schützenmeister besonders bei der Familie Josef Reischl für die Bereitstellung der Räume.
Beim Gauball in Germannsdorf waren die Schützen mit einer stattlichen Abordnung zugegen, und das war gut so, denn wie sich herausstellte, konnte Josef Auer den Titel des Gaukönigs erringen.
Zum Jahresende wurde heuer bereits zum 15. Mal in guter Zusammenarbeit mit der Feuerwehr die weithin bekannte Krampusnacht auf dem Frickenhammergelände veranstaltet. Auch hier dankte Auer der Wirtsfamilie Gottinger und Auer für die ganzjährige Unterstützung, die ganz wesentlich zum Meßnerschläger Vereinswesen beiträgt.
Mehrere Jubilare wurde im letzten Jahr mit einer Abordnung besucht. Das Strohschießen mit dem jährlichen Besuch des Nikolauses läutete den Abschluss des Vereinsjahres ein. Wie beliebt das Schützenwesen in Meßnerschlag ist, zeigte das Königsschießen Anfang Januar dieses Jahres – 50 Schützen und Schützinnen beteiligten sich daran, diese Rekordbeteiligung versetzte auch Schützenmeister Josef Auer ins Staunen. Zur Schützenkönigin wurde Martina Fenzl mit einem 41,8 Teiler gekürt.
Der Bericht des Sportleiters Alexander Hödl folgte, vertreten durch Robert Richtsfeld. Die Meßnerschläger Schützen waren im letzten Jahr mit drei Mannschaften zu den Rundenwettkämpfen angetreten. Die erste Mannschaft erreichte in der A-Klasse 1 mit einem Schnitt von 1446 Ringen den zweiten Platz. Erfreulich hier der erste Platz von Josef Auer in der Einzelwertung mit 372,32 Ringen. In der B-Klasse 1 erreichte die 2. Mannschaft den 6. Platz mit einem Ringschnitt von 1347 Ringen. Bester Schütze war hier Jürgen Reischl mit einem 6. Platz in der Gesamtwertung. In der B-Klasse 2 erreichte die 3. Mannschaft den 5. Platz mit einem Schnitt von 1285 Ringen. Hier belegte Patrick Wimmer in der Einzelwertung den 5. Rang.
Mit welchen Schießleistungen durch die forcierte Jugendarbeit in den nächsten Jahren zu rechnen ist, zeigten die beachtenswerten Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft. Mit einem Schnitt von 381,4 Ringen wurde Josef Auer Erster, gefolgt von Markus Resch (372,4 Ringe) und Tobias Uhrmann (366,8 Ringen). In der Jugendklasse erreichte Patrick Wimmer 366,6 Ringe Platz Eins.
Beim Gauschießen sorgte die Damen-Mannschaft mit Sigrid Hartl, Monika Oberneder und Annemarie Gottinger in der Altersklasse für Furore. Zum dritten Mal hintereinander holten sie den ersten Platz, diesmal sogar mit Gaurekord von 1001 Ringen.
Jugendleiter Markus Resch berichtete vom sehr erfreulichen Trainingseifer und kameradschaftlichen Zusammenhalt der Jungschützen. Das neue Schützenheim ist an den Trainingstagen immer gut besucht.

Beachtenswerte Ergebnisse bei der Jugend
Kassier Max Stoiber berichtete von einem solidem Kassenstand zum Ende des Jahres 2015, das Denkfest ist mittlerweile zu einem wichtigen Standbein der Vereinseinnahmen geworden. Die Kassenprüfer Andreas Resch und Günter Hartl stellten eine vorbildliche Kassenführung fest. Die empfohlene Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.
In seinem Grußwort bedankte sich 3. Bürgermeister Johann Fenzl für die geleistete Arbeit und hob hervor, dass die regen Aktivitäten der Schützen in der Gemeinde große Beachtung finden. In seiner Funktion als Vorstand der Feuerwehr Meßnerschlag bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit beider Vereine. Helmuth Seidl überbrachte die Grüße seitens des Schützengaues und lobte angesichts eines voll mit Nachwuchsschützen besetzten Tisches die gute Arbeit im Jugendbereich.
Für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft im Verein wurde Otto Ramsauer geehrt. Josef Resch konnte krankheitsbedingt die Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft nicht in Empfang nehmen. Im Ausblick verwies Josef Auer auf das Denkfest am 11. und 12. Juni und den Vereinsausflug nach Graz Anfang Oktober.

Bericht: Passauer Neue Presse 02.04.2016